Manchmal fragt man sich, ob man nach außen auch so wirkt, wie man das gerne möchte.
Manchmal fragt man sich, wie man gerne sein möchte.
Manchmal fragt man sich, ob die Diskrepanz zwischen dem Inneren und dem Äußeren nicht schon zu groß geworden ist.
Aber: Wer oder was bestimmt, wie einen andere wahrnehmen, über einen denken und vor allem, wie man über sich selber denkt? Kann man andere fragen wie man ist, oder ob das richtig ist was man da gerade macht? Kann man natürlich, aber können andere das beurteilen?
Der beliebte Satz „Fragen über Fragen“ passt da wunderbar. Und Antworten?
„Ich will Deinen Geist befreien, Neo. Aber ich kann Dir nur die Tür zeigen, durchgehen mußt Du ganz allein.“Morpheus in »Die Matrix«
dass man zu einem sehr großen Teil selber dafür verantwortlich ist und auch die Verantwortung dafür tragen sollte, wie man ist.
Aber wie kann man sich selber beeinflussen? Wie macht man das, so zu sein, wie man sein möchte?
Zunächst einmal sollten man für sich klären, warum man (mutmaßlich) so sein will, wie man es eben einmal sein will? Woher kommen diese Vorgaben? Von einem selber oder doch aus der Gesellschaft in der man sich befindet?
Ich denke, man kann nur so sein, wie man sein will, wenn man selber festlegt, wo die Ideale liegen. Wenn einem andere Ideale vorgeben oder sogar aufzwingen wollen, kann man ewig rennen, aber die Möhre, die man auch noch selber einen halben Meter entfernt angebunden hat, wird man nie erreichen.
Mein „Patentrezept“ lautet: Setze dich mit dir selber auseinander, leg deine eigenen Ziele fest und versuche diese auch zu erreichen.
Wenn man mit sich selber zufrieden ist, ist die Chance, dass die Diskrepanz zwischen dem was man sein will und für andere ist kleiner wird, sehr viel größer.
Resümee: Philosophiegrundkurs... ist bei mir auch mal nötig.
Sarah