5. Juli 2005

Der CSD 2005 in Köln

Der Dom

Sonntag, der 3. Juli 2005, es ist CSD. Ganz Köln ist auf den Lackpumps. Ganz Köln? Nein. Aber beginnen wir vorne, da wo die Enten nicht fett sind.

Der Anfang

Samstag, der 2. Juli, so gegen 9:30 Uhr trifft ein unscheinbarer Hamburger (aka Zoe) in Köln ein und besucht einen weiteren unscheinbaren jungen Mann, der allerdings Kölner ist.
Nach einer kleinen Stadtbesichtigung ging es wieder zurück in die Wohnung des einen und schon standen da zwei hübsche, junge Transen nebst Schwiegermama und guter Freundin (s. auch 20.01.2004) um den CSD-Vorabend gebührend zu feiern.

Sarah auf dem CSD

Der Vorabend

Also ab in die Bahn und auf zum Heumarkt, dann ab ins Getümmel, egal ob auf dem Rathausplatz oder auf dem Alter Markt. Ja und in der Kölner Altstadt gibt es fast ausschließlich Kopfsteinpflaster, was einigen Schuhen und Füßen nicht so zu Pass kam. Wie dem auch sei, wir haben viel Kölsch getrunken und in/mit der Menge getanzt. Wobei man dazu sagen muss, dass wir fast die einzigen Transen waren, die da rumgestöckelt sind. Zum Ende hin wurden es dann aber immer mehr.

Die Tasche

Der Trans-Treff

Irgendwo auf dem Heumarkt entdeckte Zoe dann doch noch eine Gruppe, zu der wir uns ziemlich schnell dazu gesellten und ziemlich schnell in's Gespräch vertieft waren.
Nach einiger Zeit verlagerten wir das Treffen dann in die Blue Lounge, wo wir dann ein wenig tanzten und glaube ich alle sehr schwitzten. Das Wetter war zwar gnädig mit uns, die Disco aber nicht sonderlich. So war ich ziemlich froh, als wir uns auf den nach Hause Weg machten.

Nun also der Sonntag

Man meine Füße tun weh. Ich bin müde, aber ich kann nicht mehr schlafen, war das erste, was ich dachte. Ich stand auf, kochte erst Mal einen Kaffee. Ganz wach war ich nicht, aber sehr viel wacher als der junge (Wieder-)Mann aus Hamburg, der noch selig schlief. Irgendwann stand er dann auf und während des anschließenden Frühstücks kristallisierte sich dann langsam die Entscheidung heraus nicht zum CSD-Umzug zu gehen. Dabei bleib es dann auch.

Deswegen hatte der diesjährige CSD genau 4 Zuschauer weniger.

Die Sarah