Nach dem wunderbaren Vorabend und dem mehr oder weniger erfolgreichen Shopping, traf ich mich mit der Kuh, Konstanze, Mona und Uli. Das Café Treibhaus war niedlich; etwas alternativ angehaucht. Genau mein Geschmack. Und sie servierten Milchkaffee in einer anständigen Größe: klassisch französich in einer großen Schale.
Ich unterhielt mich extrem gut, vor allem mit den beiden Rheinländerinnen Mona und Uli klönte ich ausgiebig. Mona stellte zudem fest, dass die Nürnberger auch nur ausgebürgerte Eifelaner sind und so auch ein wenig von der rheinischen Offenheit abbekommen haben. Stimmt.
Vor dem Fest traf sich die frisch geschminkte und aufgehübschte Truppe im mongolischen Restaurant über der Partykneipe. Das Essen war wirklich lecker, leider wurde es aber vom total überforderten Service nicht annähernd zeitgleich geliefert, was leider ein gewisses Fast-Food-Ambiente förderte.
Nach leckerem aber lang dauerndem Mahl ging es dann ein Stockwerk tiefer in die Katakomben des Avenue, zur eigentlichen Party. Es dauerte nicht allzu lang, bis mir die ersten bekannten Nasen über den Weg liefen und ich in Gespräche vertieft war.
Mit Dani habe ich lange geredet, endlich mal wieder Polly gesehen und Lena und Nicole real kennen gelernt. Viele Beck's Lemon und Gespräche später war ich von den 2 Tagen so platt, dass ich mich um 4:00 Uhr morgens einfach nur noch ins Bett plumpsen ließ.
…begann mit einem leckeren Frühstück und einem Plausch mit Bea. Danach ging es quer durch die Stadt zum Nürnberger Hauptbahnhof, um mit meinem Lieblings-ICE nach Hause zu gondeln.
Aber irgendwas war komisch, irgendwas war anders. Ich war wieder als Typ unterwegs. War ich die vorherigen zwei Tage fast ausnahmslos als Sarah unterwegs gewesen, so war ich nun wieder der normale Typ.
Kein klackern der Pumps auf dem Kopfsteinpflaster. Keine Blicke der Passanten. Keine Langen Haare, die durch den Wind zerzaust wurden. Es war nicht schlimm, nur anders und bemerkenswert. Denn es kommt wie so oft im Leben nicht darauf an etwas anders zu machen, sondern darauf etwas anderes erst einmal bewusst wahrzunehmen. Und das tue ich. Jeden Tag.